Posttraumatische Belastungsstörung

für Menschen mit einer posttraumatischen Belastungsstörung in Lippstadt findet am Mittwoch, 23. September 2020, um 18:30 Uhr in den Räumen des SKM in Lippstadt statt.

Egal ob Unfall oder Überfall, Schicksalsschlag oder Naturkatastrophe – es kann jeden oder jede treffen und einem von jetzt auf gleich den Boden unter den Füßen wegziehen. Darauf mit einer heftigen psychischen Symptomatik zu reagieren, wie mit Verzweiflung, Angst, Starre oder eingeschränkter Wahrnehmung, ist erst einmal eine gesunde Art und Weise der Seele mit der extremen Bedrohung umzugehen. Schwierig wird es, wenn keine angemessene Behandlung erfolgt und sich bestimmte Probleme dauerhaft zeigen und zu persönlichem Leiden werden. Spätestens dann ist eine professionelle Hilfe unabdingbar“, erklärt KISS-Mitarbeiterin Astrid Schlüter.

Dass trotz allem aber eine normale Alltagsbewältigung möglich ist, möchte jetzt die Lippstädter Initiative vorleben. So sollen während der geplanten, wöchentlichen Treffen die Lebensfreude und der Genuss ganz vorne stehen. „Bei uns sollen sich Betroffene verstanden fühlen, sich nicht erklären müssen und dann einfach gemeinsam mit uns Freude empfinden können“, so eine der beiden Ansprechpartnerinnen. 

Unterstützt wird die junge Gruppe von Andrea Kiel-Philipp vom Lippstädter Sozialdienst katholischer Männer (SKM) und der KISS. Regelmäßig sollen zudem Fachärzte und Experten verschiedenster Bereiche eingeladen werden, um ihr Wissen einzubringen. Auch Angehörige und Freunde sind willkommen und sollen gezielt zu einzelnen Terminen geladen werden, um sie für die Erkrankung zu sensibilisieren und gleichermaßen Betroffene kennenzulernen.